Zukunft der NaK-NRW

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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dietmar

Re: Zukunft der NaK-NRW

#191 Beitrag von dietmar » 12.12.2011, 22:09

NEIN :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Zukunft der NaK-NRW

#192 Beitrag von Comment » 12.12.2011, 22:09

Herr/Frau 'verbindlich',

ich muss schon sagen, dass es doch bemerkenswert ist, wenn in dem Zentral-Gottesdienst durch die Kirchenleitung der Aufruf 'in der Kirche bleiben' (als Kirche war selbstverständlich die NAK gemeint) so nachdrücklich erfolgt ist. Und sonderbar ist dabei, dass die NAK dies auf der Grundlage eines Ausspruchs von Jesaja tut, der in einem ganz anderen Zusammenhang gefallen war, und sicher überhaupt nichts mit der NAK zu tun hat.

Es darf gefragt werden, ob die Kirchenleitung mehr und mehr in Panik gerät ob der Abgänge an Mitgliedern und nun die GD-Zuhörer in toto für potentielle Abwanderer hält, welche es gelte, dringend davon abzuhalten, wegzugehen ...

Und wenn Mitglieder abwandern, sind sie dann etwa nicht mehr Gläubige nach dem Evangelium? Jedenfalls sollte sich niemand von der NAK einschüchtern lassen, der Weggang aus dieser Kirche sei eine Folge von Unglauben. Es kann sich allenfalls um eine Konsequenz dessen handeln, dass das Kirchenmtglied erkannt hat, der Glaube an Gott, an seinen Sohn, an den heiligen Geist und die Werte des Evangeliums sind für ihn anderswo eher erlebbar.

Insofern war der GD zum 3. Advent eher eine von diesem Tag unabhängige Veranstaltung, sondern vielmehr eine groß angelegte Beschwörungsrede 'an das Volk', den NAK-Glauben nicht aufzugeben und das NAK-Land nicht zu verlassen. Jesaja musste dafür mit seinem alten Wort als Steigbügelhalter herhalten ...

Wie kann man unter solchem Wort 'selig' werden?

Gruß
Com.

verbindlich

Re: Zukunft der NaK-NRW

#193 Beitrag von verbindlich » 12.12.2011, 22:12

@ dietmar: doch :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

verbindlich

Re: Zukunft der NaK-NRW

#194 Beitrag von verbindlich » 12.12.2011, 22:18

@com:
ich würde mir mal Zeit nehmen, einen Bericht in Ruhe zu lesen, ich habe langsam den Eindruck, wichtig ist nur rumzukotzen. Was habt ihr alle für einen Verfolgungswahn, ich komm da nicht mehr mit.
Was macht denn einen Christen aus? Genau, er hat ein Herz voller Liebe, aber hier wird nur nach Vergeltung geschrien, das macht mich echt traurig. Sei(d) doch mal vernüftige Christen, ich glaube, das geht auch.
LG

Rene

Re: Zukunft der NaK-NRW

#195 Beitrag von Rene » 12.12.2011, 22:38

Lieber verbindlich,

wo wird hier bitteschön nach "Vergeltung" geschrien? Hab ich was verpasst?


Vielmehr wünsche ich dir, das du deinen Glauben erlebst. Mit Gott, mit Jesus.
Seid dem ich das ohne die NAK tue muss ich mich nicht mehr mit Nebensächlichkeiten, die dort leider zur Hauptsache gemacht wurden abgeben und erlebe Gott und Jesus täglich mehr denn je.

In der NAK hat Personenkult,Macht,Einfluss und Geld einen höheren Stellenwert als das Evangelium Jesu.

Meine persönlichen Erfahrungen als Amtsträger und "Gotteskind",die "Botschaft", der Infoabend,Blankenese,BAP Ehrichs "dann geht doch",undurchsichtige Finanzen,die Ignoranz der oberen Herren,der Kathechismus,Seilschaften und Vetternwirtschaft ("Segenslinie") und noch vieles mehr beweisen (mir) das.

Der eine will das nicht erkennen, der andere kann das nicht erkennen.

LG
Rene'

PS:
Sei(d) doch mal vernüftige Christen, ich glaube, das geht auch.
Dazu noch: Wie man hier eindrucksvoll sieht hast Du den Hinweis des BAP sehr wohl verstanden und NAK-getreu verinnerlicht.
"Christen die nicht im NAK-Takt ticken können halt keine "vernünftigen Christen" sein."
Zuletzt geändert von Rene am 13.12.2011, 09:41, insgesamt 4-mal geändert.

Comment

Re: Zukunft der NaK-NRW

#196 Beitrag von Comment » 12.12.2011, 22:53

Herr/Frau 'verbindlich',

wissen Sie, wenn ich hier über einen wahrgenommenen GD schreibe, dann muss ich das schon so tun, wie ich ihn realisiert habe. Ich möchte mich nicht verbiegen, um irgend jemandem gefällig zu sein.

Letztlich bringe ich Argumente, die in unmittelbarem Bezug zu dem stehen, was ich in dem GD hörte, was also der Prediger sagte. Dieser hat somit letztlich die Ansätze geliefert, die bei mir Gesagtes auslösten.

Natürlich ist es schade, dass die Predigt mich nicht erfreute. Mir tut der Prediger leid, dass er das nicht geschafft hat. Doch, wie gesagt, ich rede mir jetzt nicht ein, dass alles 'bestens' gewesen sei.

Gruß
Com.
Zuletzt geändert von Comment am 12.12.2011, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.

google

Re: Zukunft der NaK-NRW

#197 Beitrag von google » 12.12.2011, 22:59

Ich denke "die da oben" merken langsam das sich großflächig Frust breit macht. Selbst unter den Hardcore-NAKlern.

Gruß,
Rene'
Aber.. erst dann, wenn die eigene Gemeinde geschlossen wird, vorher nicht. sorry s ist aber so...

google

shalom

Re: Zukunft der NaK-NRW

#198 Beitrag von shalom » 13.12.2011, 12:44

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/111212_zentralgottesdienst-wer-glaubt-der-bleibt/][ = > NaK-NRW ][/urlex] hat geschrieben:
Zentralgottesdienst: Wer glaubt, der bleibt (12. Dezember 2011)

Jesus Christus als Eckstein

Grundlage für die weitere Predigt war das Bibelwort aus Jesaja 28,16: „Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“ „Jesus Christus ist der Eckstein seiner Kirche“, stellte der Bezirksapostel klar.

Mehr als 30.000 Teilnehmer in zwölf Ländern

Mehr als 32.000 Gläubige in elf Ländern in Europa verfolgten den Gottesdienst via Satellitenübertragung. Erstmals waren auch die Gemeinden aus den Niederlanden und Malta mit angeschlossen.

Vor dem Gottesdienst lief im Vorprogramm ein Kurzfilm, der über die sozialen Projekte der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen informierte.

Werte Gläubige, liebe Fliehende und sonstige Selbstbilder aus Vorprogramm oder großem Kino 8),

für Wirtschaftsapostel Brinkmann ist es wichtig, dass dem Glaubensleben in Zeiten der Veränderung feste Bestandteile Halt geben. Fester Halt wird von ihm z. B. in der Profanierung überzähliger Ecksteine in den zahlreichen Abwicklungsgemeinden gesucht. "Wer bleibt - der glaubt alles" :mrgreen: .

Ein Eckstein gebe bei einem Gebäude die ganze Ausrichtung vor. „Christus soll auch unser Glaubensgebäude ausrichten“ (Wap Brinkmann). „…Der Glaube sei Voraussetzung dafür, nicht zu fliehen. Er werde gestärkt durch die Annahme des Wortes Gottes. „Nicht nur das Hören allein, sondern das Einbauen des Wortes in die Seele ist wichtig“, so der Bezirksapostel. Denn: „Wer glaubt, der bleibt“ …Es gelte, in der Gemeinde zu bleiben, im treuen Opfer, in der Mitarbeit und im Gebetsleben“.

Im neuen Testament ist jedoch überliefert: „Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst! ( 1. Kor.10,14 ) und überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“. Wer also glaubt flieht vor aufgeblähten Selbstbildern, vor obskuren Botschaften wie schon weiland Jeremia sagte: „Flieht aus Babel und rette ein jeder sein Leben, dass ihr nicht untergeht in seiner Schuld ( Jer 51,6 ) . Und die nakinternen Fliehkräfte werden angesichts des Ergötzens am Opfer immer größer! Um den Glauben zu retten, hilft dem einen oder anderen nur die Flucht (unter Zurücklassung all der professionell profanierten Gemeinden).

Liest man allerdings den Worttext des Brinkmännischen Textwortes im Kontext – auf eine Lesung dürfte im Zentraldurchhalteevent verzichtet worden sein -, dann geht es lt. ( Jesaja 28 ) um das:

Gericht über die Priester und Propheten in Jerusalem

7 Aber auch diese sind vom Wein toll geworden und taumeln von starkem Getränk. Priester und Propheten sind toll von starkem Getränk, sind vom Wein verwirrt. Sie taumeln von starkem Getränk, sie sind toll beim Weissagen und wanken beim Rechtsprechen. 8 Denn alle Tische sind voll Gespei und Unflat an allen Orten! 9 »Wen«, sagen sie, »will der denn Erkenntnis lehren? Wem will er Offenbarung zu verstehen geben? Denen, die entwöhnt sind von der Milch, denen, die von der Brust abgesetzt sind? 10 Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig!« 11 Jawohl, Gott wird einmal mit unverständlicher Sprache und mit einer fremden Zunge reden zu diesem Volk, 12 er, der zu ihnen gesagt hat: »Das ist die Ruhe; schafft Ruhe den Müden, und das ist die Erquickung!« Aber sie wollten nicht hören. 13 Darum soll so auch des HERRN Wort an sie ergehen: »Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig«, dass sie hingehen und rücklings fallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden. 14 So höret nun des HERRN Wort, ihr Spötter, die ihr herrscht über dies Volk, das in Jerusalem ist. 15 Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht. 16 Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht. 17 Und ich will das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage machen. So wird Hagel die falsche Zuflucht zerschlagen, und Wasser sollen den Schutz wegschwemmen, 18 dass hinfalle euer Bund mit dem Tode und euer Vertrag mit dem Totenreich nicht bestehen bleibe… .
Da fragt man sich schon, wer oder was die neuap. Apostelselbstbilder (das Prophetenamt ist vom neuapostolischen Petrusdienstschiebenden ins Stammapostelamt überführt worden) und Priester geritten hat von überlieferter Jesulehre zu fliehen und stattdessen einen opferkultigen Apostelglauben (DNG) zu erfinden incl. Kino mit Vorfilmen über den sozialen Prestigebau und Nächstenliebe, die z. B. TV und Pool-Billard nach Litauen liefert (na-türlich von NaK-Karikativ gesponsort)?

Apropos Grundstein. In Lünen soll am 15.12.2011 bei einem Festnakt der Grundstein – das neuapostolische Gelände wurde extra mit Schotter aufgefüllt und gerüttelt -, der Grundstein incl. einer Zeitzeugenkapsel gelegt werden ( wir berichteten ) . Dafür sollen 4 instabile Ecksteine profimäßig profaniert werden und fluchtartig das Zeitliche segnen. Deren falsche Zuflucht wird zerschlagen und die Vertragspartner mit ihrem ergötzenden Entschlafenen- und Opferkult haben 4 Bleiben weniger und dafür ein 1,8 Millionenschweres goldenes Alb mehr. Zuflucht und Schutz für die Apostelfonds und die kirchenrechtlich unselbständigen Schäfchen bleiben außen vor. Von wegen stabilisierendem Eckstein – eher ein Grundsteinkurs für Kaffeefahrten auf gut Neubabylonisch :wink: .

Die neuapostolischen Priester und prophetischen Apostel waren von der Botschaft und dem Opferrauschtrank toll geworden und auch nach dem Vorfilm übers soziale Selbstbildengagement kann man nur sagen: „Hier ein wenig und da ein wenig:wink: . Und in den Niederlanden wird man demnächst sehen, wie das Recht zur Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage der na-amtlichen Grundsteine gemacht werden.

Das Bild vom Eckstein der Kirche Jesu Christi ist na-türlich auch unter dem Aspekt der Statik der neuen „NaKi-AG-KKR“ (vormals PG-Ökumene) und der Richtschnur nicht uninteressant: "Es bleibt Ziel der künftigen AG KKR, im Gespräch mit anderen christlichen und nicht-christlichen Gemeinschaften zu bleiben sowie einen Ökumenestatus für die Neuapostolische Kirche zu erreichen ( Namensänderung ) . Dazu sollen sich am 8. Dezember 2011 in Ffm.-Frankfurt EZW, AG-KKR und ACK getroffen haben. Der VFB wird über die erreichten Fortschritte des Events in mehrwertschätzender Atmosphäre sicher noch berichten… . Hat das neue Gottesvolk gemäß 1. Petrus 2 gar nur einen oder weiterhin zig Ecksteine, zudem in unterschiedlichen Ausrichtungen :wink: ?

Übrigens, in der offiziellen Liste kirchenrechtlich unselbständigen Naktionalkirchenstaaten, die von der NaK-NRW geistlich und wirtschaftlich administr- und dominiert werden, taucht noch nicht mal im Dezember 2011 das Imperim NaK-NL als jüngst geschluckter Übernahmekandidat auf. ( NaK-NRW-Kolonien ) und der ( Klene ) scheint für Brinkmann’s weiße Weste evtl. nur als permanentadventlicher Strohmann / formaler Prügelknabe zu existieren :mrgreen: .

shalom

abendstern_
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#199 Beitrag von abendstern_ » 01.01.2012, 14:09

Endlich - auch das Mittelalter hat jetzt seine Bastelnische in der NAK. Vermutlich ist das genau das was die Damen brauchen.
Perlenkunst-Workshop

Adler

Re: Zukunft der NaK-NRW

#200 Beitrag von Adler » 01.01.2012, 17:50

Dieses Projekt, hat auch einen gewissen Symbolcharakter. Lt. NAK-Lehre soll ja die Braut Christi mit dessen Brautschmuck geschmückt werden.
Offensichtlich gibt es da aber wohl Übermittlungsprobleme 8)
Also ergreift man kurzerhand Eigeninitiative und bastelt sich den Schmuck selber - der Bräutigam muss dann halt nehmen was er bekommt . . . :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG Adler

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